Donnerstag, 24. August 2017

Buch: "Das verschlossene Zimmer" von Mascha Vassena


Autor: Vassena, Mascha
Titel: Das verschlossene Zimmer
Verlag: Piper Taschenbuch
Erschienen: 13. Juli 2015
ISBN 10: 3492305857
ISBN 13: 978-3492305853
Seiten: 317 Seiten
Einband: Taschenbuch
Preis: 9,99 Euro


Meine Meinung:

Lena bekommt einen Brief aus Venedig, ein Notar hat ihr geschrieben und es geht um Familienangelegenheiten, darum hat auch Lenas Mutter Gabriella einen identischen Brief bekommen. Doch diese weigert sich Kontakt aufzunehmen, denn sie ist nun jahrelang ohne ihre Familie ausgekommen und das hat auch seine Gründe. Allerdings teilt sie Lena diese nicht mit, darum macht sich ihre Tochter alleine auf den Weg und ohne das ihre Mutter Bescheid weiß. Dort angekommen will niemand mit ihr über ihre Mutter reden und was damals passiert ist. Doch Lena forscht weiter nach und erfährt Dinge, die ihr Leben für immer verändern werden.

Lena fand ich eigentlich ganz ok und das sie mit ihrer Brücken- und Wasserphobie nach Venedig fährt ist schon interessant, denn es wird gleich am ersten Tag kompliziert für sie. Aber sie läßt sich nicht unterkriegen, ob nun von den Brücken oder ihrer Familie in Venedig. Gerade Beatrice ist wirklich unsympathisch, sie ist herrisch, unfreundlich, will immer alles bestimmen und kann teilweise richtig bösartig werden. SIe sieht sich als Familienoberhaupt und hält immer noch an den alten Traditionen fest, obwohl es schon 2014 ist. Lenas Cousine Vittoria ist eigentlich die EInzige, die noch richtig nett ist und Lena mit offenen Armen empfängt und zum Glück gibt es auch noch Luciano, der Lena immer wieder zur Seite steht.

Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die Vergangenheit spielt von 1981 bis 1988 und in der Gegenwart sind wir halt im Jahre 2014. Ich fand beide Erzählstränge ganz gut und eigentlich hatte das Buch auch alles was ich sonst gerne lese. Vor allem das Familiengeheimnis war richtig spannend und ich habe wirklich einige Vermutungen gehabt, trotzdem konnte mich die Geschichte nicht so wirklich fesseln, gefühlsmäßig hat sie mich einfach nicht erreicht. Dabei ist in der Vergangenheit so einiges passiert, was richtig traurig, schockierend und unfassbar war. Gerade am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten und kam kaum vorwärts, am Ende ging es dann allerdings einigermaßen. Was ich ja überhaupt nicht verstanden habe ist, das niemand eine gewisse Person am Ende konfrontiert hat, mit dem was sie getan hat. Sie ist mir da viel zu ungeschoren davon gekommen und ich hätte ja gerne noch das Gespräch zwischen Lena und Gabriella erlebt.

Von mir gibt es

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