Mittwoch, 16. August 2017

Buch: "Wenn die Wellen leuchten - Band 1" von Patricia Koelle


Autor: Koelle, Patricia
Titel: Wenn die Wellen leuchten
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Erschienen: 22. Juni 2017
ISBN 10: 3596297613
ISBN 13: 978-3596297610
Seiten: 521 Seiten
Einband: Taschenbuch
Serie: Nordsee-Trilogie Band 1
Preis: 9,99 Euro

 Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf die neue Trilogie von Patricia Koelle gefreut, denn sie hat so einen schönen Schreibstil und ihre Ideen sind wirklich genial. Diesmal sind wir auf Amrum, also an der Nordsee und dort geht es hauptsächlich um Filine und ihre Tochter Rhea. Es geht um den Töveree Fisk, der für viele eher ins Land der Mythen gehört, doch Filine ist überzeugt das es ihn gibt und sucht daher nach einer Schuppe von ihm. Auch ihre Tochter Rhea sucht später danach, aber gleichzeitig auch nach ihrem Vater, den sie nie kennengelernt hat.

Filine war mir eigentlich recht sympathisch, nur habe ich dieses hinhalten von Rhea, bezüglich ihres Vaters, nicht verstanden. Es wirkte manchmal so als wollte Filine Rheas Vater wie eine Gestalt aus einer Sage darstellen. Aber ansonsten war Filine schon ziemlich nett und ich fand es schön, das man so viel von ihr erfahren hat, denn es geht ja los im Jahr 1943 und da ist sie gerade mal acht Jahre alt. Aber auch Rhea begleitet man eine ganze Weile und erlebt dabei viele Lebensabschnitte von ihr mit, wie z.B. die Zeit in Österreich oder als sie das Hotel ihrer Großeltern wieder übernimmt. Enden tut die Geschichte übrigens im Jahr 2004.

Aber es gab, wie so oft bei Patricia Koelle, auch noch einige andere Charaktere, die wirklich bemerkenswert sind. Da wäre zum einen Nathan, der für Filine sehr wichtig ist, nur schade, das er nicht so oft vorkam, denn ihn mochte ich eigentlich am liebsten. Dann noch Elvar, Skem, Lucas, Severin, Oluf, Lilani, Valentin, Lentje und Drees. Jeder von ihnen ist einfach klasse und hat seine eigene Geschichte, die gerade bei Skem viel zu kurz kommt, denn irgendwas lastet auf ihm. Mit wem ich nicht so ganz warm geworden bin ist Julian, ich habe irgendwie nie richtig herausgefunden was er wirklich denkt und fühlt. Ach ja und Filines Eltern waren auch nicht so ganz mein Fall.

Ich fand die Geschichte wieder sehr schön und manche Sätze waren erneut total poetisch, so daß ich sie mehrmals lesen mußte, weil sie einen tief berühren. Es wirkt nie aufgesetzt bei Patricia Koelle und auch nicht schwurbelig oder ausschweifend, es ist halt einfach immer genau auf den Punkt. Was ich allerdings etwas schade fand ist das ich schon wußte was mit Rhea im Jahr 2004 passiert, denn ich habe von der Autorin schon "Die eine, große Geschichte" gelesen und da ist auch Rhea ein Thema. Übrigens war auch Henny Badonin mit von der Partie, die man ja aus der "Ostsee"-Trilogie kennt, aber sie hier wiederzulesen war sehr schön. Was mir auch immer gut gefällt ist der Epilog, in dem die Autorin sich jedesmal selbst mit einbringt. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den zweiten Band "Wo die Dünnen schimmern", der nächstes Jahr im Juni erscheinen soll, es sind ja doch noch einige Sachen offen und ich bin gespannt auf die Antworten.

Von mir gibt es

Kommentare:

  1. Mir Gefällt dein Blog sehr und lese gerne deinen Blog. Mach weiter so.Und mach bitte noch mehr Blogs über Filme.

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