Dienstag, 26. September 2017

Buch: "Aquila" von Ursula Poznanski



Autor: Poznanski, Ursula
Titel: Aquila
Verlag: Loewe
Erschienen: 14. August 2017
ISBN 10: 3785586132
ISBN 13: 978-3785586136
Seiten: 426 Seiten
Einband: Broschiert
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Preis: 16,95 Euro





Meine Meinung:

Nika wacht ganz benommen in ihrem Bett auf und wundert sich über ihre schmutzigen Sachen, die sie trägt. Außerdem findet sie ein blutbeflecktes T-Shirt und eine seltsame Nachricht auf dem Spiegel im Bad. Als Nika dann auch noch raus findet, das sie sich an die letzten zwei Tage überhaupt nicht mehr erinnern kann und einen Zettel mit sehr kryptischen Sätzen findet steigt langsam Panik in ihr auf. Vor allem weil auch ihre Mitbewohnerin Jenny nicht auffindbar ist uns Nika einige Sachen fehlen. Was ist also in den Stunden, an die sich Nika nicht erinnen kann, passiert?! Und vor allem, wieso kann sie sich nicht mehr daran erinnern?! Nika versucht daher, mit Hilfe des Zettels und Stefano, den sie kurz darauf kennenlernt, Licht ins Dunkel zu bringen, doch je mehr sie erfährt, desto größer ist die Angst vor dem was sie am Ende herausfinden könnte.

Nika fand ich am Anfang ziemlich passiv, sie macht sich zwar Gedanken, aber nur kurz und tut das dann alles meist sofort wieder ab, wenn was passiert oder sie was ängstigt. Als ob sie gar keine Lust hat sich mit alldem auseinanderzusetzen, sie blendet das alles irgendwie total aus. Auch mit ihren Notizen befaßt sie sich kaum, obwohl sie diese ja anscheinend gemacht hat, damit sie sich an gewisse Sachen erinnert. Später wird es dann zwar etwas besser, aber es dauert halt alles sehr lange bei ihr, dabei hätte sie sicher einiges schon viel eher rausfinden können, wenn sie mit mehr Elan bei der Sache gewesen wäre. Gerade auch nachdem die Polizei sich endlich gewissen Sachen angenommen hat und sie genau weiß worauf das hinausläuft. Bei Stefano dachte ich erst, er wäre vielleicht ein sympathischer Charakter, aber irgendwie wurde er mir immer unheimlicher durch seine aufdringliche Art und ich hatte manchmal das Gefühl, er würde Nika nur ausbremsen, anstatt ihr zu helfen. Überhaupt waren die meisten Personen nicht wirklich mein Fall, es gab einige aufgesetzte und unehrliche Menschen und manche davon haben mich teilweise auch echt schockiert mit ihrer Art.

Am Anfang ging es recht schleppend voran. denn Nika tritt eigentlich nur auf der Stelle und ich habe die ganze Zeit darauf gewartet wann es denn jetzt mal richtig los geht, weil normalerweise bin ich bei Ursula Poznanski sofort immer mittendrin, aber hier tat ich mich echt etwas schwer. Auch die Polizeiarbeit fand ich etwas konfus und ich frag mich auch immer noch, wieso niemand mal einen Arzt konsultiert hat. Da scheint man sich über Nikas Gedächtnisverlust total aufzuregen, aber dagegen getan wird auch nichts, man hätte ja zumindest mal versuchen können zu helfen, wenn es doch so wichtig ist, das sie sich wieder erinnert. Irgendwann wurde es allerdings doch noch spannend, vor allem, als immer mehr von Nikas Liste gelöst wurde, die Momente fand ich aber sowieso immer interessant, denn ich muß schon sagen, das die Sätze wirklich etwas speziell waren. Aber die Lösungen dahinter immer recht logisch, wenn man erstmal weiß worum es geht. Das ganze ging dann übrigens in eine Richtung, die ich so nicht vermutet habe und auf eine beteiligte Person wäre ich wohl nie gekommen, denn dafür gab es vorher einfach zu wenig Ansätze, was ich etwas schade fand, denn ich rätsel ja gerne mit. Es ist bisher wohl das schwächste Buch, was ich von der Autorin gelesen habe, aber trotzdem hatte es interessante Ideen und am Ende habe ich es auch kaum noch aus der Hand legen können.

Von mir gibt es daher

1 Kommentar:

  1. Guten Morgen, Sabrina!

    Ich liebe die Bücher der Autorin, hatte mir aber hier auch etwas mehr versprochen. Teilweise war es echt etwas langatmig und das Ende hätte ich auch anders erwartet. Überrascht war ich auch an der ein oder anderen Stelle, keine Frage. Meine Bewertung wäre bei einer Rezi ebenso ausgefallen wie deine.

    LG und einen schönen Tag,
    Claudia :)

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