Samstag, 30. September 2017

Buch: "World of Warcraft - Traveler - Band 1" von Greg Weisman

Autor: Weisman, Greg
Titel: Traveler
Originaltitel: World of Warcraft: Traveler
Verlag: Fischer
Erschienen: 27. Juli 2017
ISBN 10: 3733503910
ISBN 13: 978-3733503918
Seiten: 445 Seiten
Einband: Broschiert
Serie: Worlf of Warcraft Traveler Band 1
Empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
Preis: 12,99 Euro


Meine Meinung:

Aram befindet sich gerade mit seinem Vater auf dessen Schiff, der Wellenschreiter und dieser versucht seinem Sohn einige Sachen beizubringen und ihm auch wieder ein wenig näher zu kommen. Allerdings ist das gar nicht so leicht, da Aram ziemlich sauer auf seinen Vater Greydon ist, denn dieser hatte vor einigen Jahren die Familie verlassen ohne ein Wort zu sagen. Auch jetzt schweigt sich Greydon aus und so besteht das Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn weiterhin. Als die Wellenschreiter dann auf einmal angegriffen wird sind Aram und der 2. Maat Makasa die einzigen, die entkommen können, dank Greydon. Dieser gibt seinem Sohn noch einen Kompass mit auf den Weg, den er immer bei sich tragen soll und ab da beginnt für Aram wohl das größte Abenteuer seines Lebens.

Aram fand ich eigentlich ziemlich sympathisch und ich konnte den Groll, den er gegenüber seinem Vater hegt auch nachempfinden, nur irgendwie war er mir dann manchmal doch etwas zu verbohrt. Denn Greydon versucht ja schon ziemlich viel um seinen Sohn milder zu stimmen, aber er hat natürlich Mist gebaut und das läßt Aram ihn auch jedes Mal spüren. Allerdings glaube ich ja, das hinter Greydons Verschwinden damals mehr steckte und das er es vielleicht nicht so freiwillig getan hat, wie Aram denkt. Makasa war mir am Anfang nicht so ganz geheuer, aber ich muß sagen, sie entwickelt sich weiter, genauso wie Aram und die beiden sind wirklich ein gutes Team. Das Aram erst 12 Jahre alt ist und Makasa 17 Jahre merkt man den beiden kaum an, sie wirklichen nämlich oft viel älter, aber das liegt wahrscheinlich auch daran, das sie schnell erwachsen werden mußten, denn gerade Makasa hatte ein nicht so leichtes Leben. Worüber ich mich übrigens total gefreut habe ist, das Murky mit von der Partie war, der Murloc ist ja einer der bekanntesten und ich mag ihn echt gerne. Aber auch Thalyss fand ich einfach toll.

Da ich selbst "World of Warcraft" spiele war es irgendwie wie nach Hause kommen, auch wenn ich mich nicht so oft in Desolace und Feralas aufhalte oder auch aufgehalten habe, aber es ist trotzdem alles sehr vertraut. Dafür kenne ich Seehain ganz gut und dort kommt Aram ja her. Das ganze spielt jedenfalls nach dem Cataclysmus, denn Tausend Nadeln ist hier schon überflutet. Es dreht sich natürlich viel um den Kompass, denn den scheinen alle irgendwie haben zu wollen. Malus erwähnt darüber dann auch mal kurz etwas und das hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht. Außerdem ist die Gallionsfigur, an der Wellenschreiter, glaube ich auch schon ein Indiz gewesen in welche Richtung das ganze gehen könnte. Aber es geht auch um Aram und seine Weiterentwicklung und um neue Freunde. Wer sich Aram und Makasa, mit der Zeit alles anschließt, ist schon interessant und bemerkenswert, wenn man bedenkt wie einige Völker zueinander stehen. Ich mochte die Geschichte auf jeden Fall total gerne, nur zieht sie sich leider am Ende ein wenig zu sehr, aber das liegt vielleicht auch daran, weil mir Oger nicht so wirklich liegen. Es gibt auch einige Kämpfe, aber die werden recht schnell abgehandelt und sind nicht zu sehr im Detail beschrieben. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den zweiten Band, der nächstes Jahr im Frühjahr erscheinen soll.

Von mir gibt es

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