Samstag, 7. Oktober 2017

Buch: "Der verbotene Liebesbrief" von Lucinda Riley



Autor: Riley, Lucinda
Titel: Der verbotene Liebesbrief
Originaltitel: Seeing Double
Verlag: Goldmann
Erschienen: 18. September 2017
ISBN 10: 3442484065
ISBN 13: 978-3442484065
Seiten: 649 Seiten
Einband: Taschenbuch
Preis: 10,99 Euro





Meine Meinung:

Joanna ist Journalistin und wird von ihrem Vorgesetzten zum Trauergottesdienst von James Harrison geschickt, obwohl sie krank ist und eigentlich das Bett hüten sollte. Als sie dann in der Kirche ankommt kriegt sie von der Trauerfeier allerdings nicht sehr viel mit, denn eine ältere Dame braucht Joannas Hilfe und so begleitet sie sie sogar nach Hause, damit sie sicher dort ankommt. Einige Tage später bekommt sie von genau dieser Frau überraschend Post, die sie ins Visier von ziemlich vielen Leuten bringt, denn anscheinend soll das, was in dem einen Brief steht geheim gehalten werden, auch wenn Jo nicht genau weiß warum. Doch als sie sich an Rose, die ältere Dame, wenden möchte, muß sie erfahren, das diese vor kurzem gestorben ist, allerdings unter recht seltsamen Umständen. Joanna spürt das hinter all dem noch viel mehr steckt und stellt Nachforschungen an, doch damit bringt sie sich ziemlich in Gefahr und es werden einige Freundschaften und Beziehungen auf die Probe gestellt.

Joanna fand ich eigentlich ganz nett, nur manchmal hat sie die Angewohnheit genau die Sachen bei anderen zu kritisieren, die sie selbst macht. Bei Marcus war ich immer hin und hergerissen, denn er kann wirklich charmant sein, aber das er dauernd seine Familie um Geld anpumpt und seine Trinkerei, die ihn oft unleidlich macht, fand ich einfach schrecklich. Auch wie er über den Tod von seinem Großvater geredet hat hat mir nicht wirklich gefallen und seine Heimlichtuerei ist natürlich auch nicht förderlich. Aber es gibt halt auch diese sensible, künstlerische und warmherzige Seite. Simon, Joannas besten Freund, fand ich am Anfang noch ziemlich sympathisch, aber irgendwie benimmt er sich dann auch nicht mehr so, wie man es von einem richtig, guten Freund erwarten würde. Es ist mir schon klar, das er in einer Zwickmühle ist, aber ich denke, man sollte auch da Prioritäten setzen. Zoe fand ich ganz gut, auch wenn ich ihre Beziehung nicht so positiv gesehen habe wie sie selbst.

Die Geschichte hat mich auf jeden Fall gut unterhalten, denn es war von Anfang an total spannend und teilweise echt undurchsichtig, da ich nie genau wußte was nun als nächstes passiert, wer jetzt alles seine FInger mit im Spiel hat und vor allem, wieso dieser eine Liebesbrief so unbedingt geheim gehalten werden muß. Allerdings muß ich ja sagen, das der Originaltitel echt viel verrät, da bin ich froh, das der deutsche Titel das nicht tut, sondern viel mehr Raum für Spekulationen bleibt. Denn am spekulieren war ich und das eine Menge, ich hatte viele Vermutungen, einige waren richtig, andere überhaupt nicht. Außerdem war ich oft geschockt, da einige Menschen echt alles dafür tun würden, das der Brief geheim bleibt, dabei hätte es da sicher auch andere Methoden gegeben. Ich hatte das Buch jedenfalls in recht kurzer Zeit durch, da ich kaum aufhören konnte mit lesen und Lucinda Rileys Schreibstil, wie immer, echt angenehm ist. Die Seiten sind echt nur so geflogen und auch wenn ich das Ende etwas unnötig finde, also zumindest den Epilog, gebe ich dem Buch trotzdem die volle Punktzahl.

Von mir gibt es

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