Donnerstag, 26. Oktober 2017

Buch: "Sternenwinternacht" von Karen Swan



Autor: Swan, Karen
Titel: Sternenwinternacht
Originaltitel: Christmas Under the Stars
Verlag: Goldmann
Erschienen: 16. Oktober 2017
ISBN 10: 344248670X
ISBN 13: 978-3442486700
Seiten: 608 Seiten
Einband: Taschenbuch
Preis: 10,00 Euro




Meine Meinung:

Meg und Mitch wollen bald heiraten, doch dann macht sich Mitch eines Abends auf den Weg um zwei vermisste Touristen zu suchen und alles nimmt einen anderen Verlauf. Meg hat an dem Abend noch versucht mit dem Funkgerät Hilfe zu holen, denn das Telefon ist durch den Schneesturm ausgefallen und ist dabei an Jonas geraten. Der sich dann auch sofort um alles gekümmert und ihren Notruf weitergeleitet hat. Zwischen den beiden entsteht eine recht tiefe Bindung, aber als die Möglichkeit eines Treffens immer mehr im Raum steht macht Meg dicht. Doch das Schicksal hat anscheinend andere Pläne.

Ich fand Meg am Anfang noch ganz sympathisch und sie tat mir auch leid, aber irgendwann konnte man dieses passive von ihr auch nicht mehr entschuldigen und auch ihre Naivität hat mir teilweise echt Bauchweh bereitet. Vor allem hat sie so oft erlebt, das ihr eine gewisse Person nicht gut tut und trotzdem hält sie immer weiter an ihr fest und driftet dabei doch nur von ihren wahren Freunden weg. Ich mochte Jonas und Ronnie am liebsten, die beiden haben auch eine gute Menschenkenntnis und ich fand es immer schrecklich, wenn ihnen kein Gehör geschenkt wurde oder sie wegen ihrer Meinung gleich Megs Launen ertragen mußten. Die beiden haben das Buch jedenfalls noch ein wenig lesenswert gemacht.

Es gibt aber auch einen Charakter den ich so gar nicht mochte und das war Lucy, Megs angebliche beste Freundin, aber so wie die sich benommen hat war echt unterirdisch. Sie hat eine richtig negative Aura und strahlt das auch in alle Richtungen aus, ihr Mann Tuck tat mir da echt leid. Ich habe Tuck ja am Anfang nicht so gemocht und sein jugendlicher Slang war schon sehr gewohnungsbedürftig, gerade dieses "Mann", was irgendwie in jedem Satz von ihm vorkam war schon anstrengend, aber im Laufe der Geschichte hat er ziemlich dazugewonnen und nach dem Gespräch mit Jonas fand ich ihn richtig sympathisch. Badger war auch noch ein Höhepunkt, ein so lieber und treuer Freund.

Ich hatte letztes Jahr von Karen Swan "Winterglücksmomente" gelesen und war ja leider überhaupt nicht begeistert davon, aber ich wollte der Autorin noch eine Chance geben und die Inhaltsangabe von "Sternenwinternacht" klang ja auch ziemlich vielversprechend, nur war auch diese Geschichte wieder nichts für mich. Es war mir einfach zu viel Drama, dabei hätte es auch ganz anders sein können, denn es gibt einige Passagen, die so schön waren, zum Beispiel die Gespräche mit Jonas oder Ronnie, die immer für ihre Schwester da ist und Badger und die wunderschöne Holzhütte in der Natur, die mich sofort fasziniert hat. Aber leider kamen diese Szenen viel zu wenig vor, vor allem Jonas ist irgendwie richtig untergegangen. Wie das ganze in Bezug auf eine andere Person endet habe ich zwar richtig vermutet, aber wie weit das ganze noch gereicht hat war auch für mich überraschend und ich war einfach nur noch entsetzt. Das Buch hat mich eher runtergezogen, als mich fröhlich auf die Adentszeit einzustimmen.

Von mir gibt es

Kommentare:

  1. Hallo Sabrina,

    oh je, ich lese das Buch noch und habe mir nur deine Bewertung angesehen. Die Rezi lese ich noch nicht, ich will mir noch meine eigene Meinung festigen. Im Moment finde ich das Buch noch ganz gut, es gibt viele Szenen, die sich ziehen. Noch kann ich damit aber gut leben.

    Mal sehen, was noch alles so passiert.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  2. Hallo Sabrina,

    es ist Schade, dass die Autorin nichts für dich ist. Ich mag die Geschichte und schreibe gerade an meiner Rezi.

    Aber GsD sind die Geschmäcker verschieden.

    Ganz liebe Grüße aus Tirol
    Marie

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